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Abstandshalter Wenn es um Sicherheit bei der Computernutzung geht, tauchen immer wieder die gleichen Begriffe auf.  
 

Wir haben für Sie die wichtigsten Begriffe rund um Computerschädlinge gesammelt und erklärt.

Spyware:
vereint Programme, die Informationen über PC-Nutzer wie etwa persönliche Daten und Surfgewohnheiten ausspionieren. Oft wird Spyware verwendet, um Produkte scheinbar kostenlos anzubieten. Da es sich um gewöhnliche Programme handelt, greifen die üblichen PC-Schutzmechanismen nicht. Zunehmend wird Spyware auch über Trojaner und Würmer verbreitet.
 
Adware:
bezeichnet man Freeware, die über die Einblendung von Werbung finanziert wird. Die Programme machen in der Regel keinen Hehl daraus, was ihre Absicht ist und bitten den Anwender vor der Installation um Erlaubnis. Da es aber Anwendungen gibt, die zugleich Adware und Spyware sind, stehen alle Vertreter der Klasse Adware unter dem generellen Verdacht, Spyware zu sein.
 
Würmer:
verbreiten sich selbstständig innerhalb eines Netzwerks, sausen jedoch bevorzugt als eMail kreuz und quer durch das Internet, wo sie optimale Bedingungen vorfinden. Im günstigsten Fall besteht ihr Ziel in ihrer endlosen Vermehrung und der Belegung von Speicherressourcen - dadurch sinkt die Rechenleistung eines infizierten PCs. Auch gibt es viele Würmer, deren Code mit den Eigenschaften von PC-Viren kombiniert wurde. Einige haben sogar Trojaner als Schadfracht mit an Bord.
 
Trojaner:
ist die falsche Abkürzung für ein Trojanisches Pferd. Die Trojaner waren ja die Ungefährlichen. Ein Trojaner bezeichnet im Computer-Jargon ein scheinbar harmloses Programm mit einer verdeckten Schadensfunktion: einem Virus, Wurm oder Spyware. Der Zweck vieler Trojaner ist, unbemerkt sensible Daten wie Passwörter für Homebanking oder Mail-Accounts, Kreditkarten-nummern und ähnliches auszuspähen und zu übermitteln. Eine besonders gefährliche Form des Trojanischen Pferdes sind so genannte Backdoor-Trojaner. Hierbei handelt es sich um Hilfsprogramme, durch die ein Hacker auf fremde Rechner zugreifen kann. Würmer wie MyDoom oder Beagle schmuggeln Backdoor-Trojaner in befallene Systeme ein.
 
Datei- oder Link-Viren:
befallen ausführbare Programm-Dateien, die zum Beispiel mit den Dateinamenserweiterungen ".exe", ".com" oder ".scr" gekennzeichnet sind. Betroffen sind davon fast alle Bestandteile von Windows und installierte Programme. Da diese Viren-Spezies ihren Code in die jeweilige Datei hineinschreiben, wird der Schädling beim Start eines infizierten Programms automatisch mit ausgeführt.
 
Makroviren:
verstecken sich nicht in Programmen, sondern in Word- oder Excel-Dokumenten. Makros werden in einer Office-eigenen Programmiersprache geschrieben; vor allem, um Arbeitsabläufe zu automatisieren. Beim Laden des verseuchten Dokuments beginnt das Virus automatisch mit seiner Schadensroutine. Diese reicht von einfachen Scherzen, wie etwa das Verstecken von Menü-Einträgen, bis hin zum Löschen von Dateien. Hinzu kommt, dass einige Varianten erst an einem bestimmten Tag oder nach einer bestimmten Anzahl von Starts aktiv werden.
 
Hoaxes:

bedeutet an sich "schlechter Scherz" und wird im Internet für falsche Warnungen vor bösartigen Viren verwendet. Ergänzt wird die Meldung meistens um die Bitte, die eMail an Freunde und Bekannte weiterzuleiten. Wirklich gefährlich werden solche "Scheinviren" erst dann, wenn ein Opfer die empfohlene Schutzmaßnahme wirklich durchführt. Einige dieser Hoaxes fordern den PC-Nutzer zum Beispiel auf, bestimmte und zum Teil wichtige System-Dateien zu löschen.

Hoax Infoseite der TU Berlin

 

 

 
     
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 © Groh Datentechnik, Owingen bei Überlingen Stand: 19.07.2006 .:|:. 2012-05-20 10:50